Verleihung des Fairness Awards 2011 am "Tag der Weißen Feder"
Am „Tag der Weißen Feder“, dem 6.6.2011, wurde der „Fairness Award 2011“ in der Ovalhalle des Museumsquartiers in Wien verliehen. Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied zeichnete dabei nicht nur herausragende Fairness-Projekte aus, sondern prämierte auch erfolgreiche Verhaltensvereinbarungen.
Die ausgezeichneten Schulprojekte und Verhaltensvereinbarungen (Gewinnerschulen 2011) setzen sich nachhaltig für Partnerschaftlichkeit, Fairness und Respekt im Lebensraum Schule ein und leisten einen vorbildlichen Beitrag zur Gewaltprävention und Konfliktlösung.
Die Gewinnerprojekte in den drei Altersgruppen des Fairness Awards durften sich über je 1.000 Euro sowie ein Meet & Greet mit einer Botschafterin oder einem Botschafter der "Weißen Feder" für den ersten Platz, je 1.000 Euro für den zweiten und je 500 Euro für den dritten Platz freuen. Für die GewinnerInnen in der Kategorie "Verhaltensvereinbarungen" gab es jeweils 1.000 Euro.
Der diesjährige Fairness Award stand unter dem Motto: „Diversität – Wir sind alle anders!“ und setzte damit ein Zeichen für den respektvollen Umgang und gegenseitigen Respekt im und um den Lebensraum Schule. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten, das ist es, was uns ausmacht. Schulen haben die Aufgabe, alle Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und in ihrer Persönlichkeit zu stärken.
In der Kategorie „Verhaltensvereinbarungen“ werden die schulpartnerschaftlichen Übereinkünfte der Volksschule St. Margarethen/Raab (6-10 Jahre), der Adalbert Stifter Schule Ried im Innkreis (11-14 Jahre) und der Landesfachschule Poysdorf ausgezeichnet. Diese Schulen haben den Prozess der gemeinsamen Erarbeitung von Verhaltensvereinbarungen durch alle Schulpartner und alle Schulpartner betreffend in den Vordergrund gestellt. Die Verhaltensvereinbarungen bilden keine feststehenden Regelkataloge, sondern Übereinkünfte, die von den Schulpartnern bei Bedarf auch überarbeitet und aktualisiert werden.
Mit ihren eingereichten Schulprojekten ist es den Schulen gelungen, das Motto des Fairness Awards 2011 „Diversität – Wir sind alle anders!“ eindrucksvoll mit Leben zu füllen. In der Alterskategorie „6-10 Jahre“ wird die Volksschule Kroatisch Minihof mit dem Projekt „Gemeinsam – verschieden sein“ ausgezeichnet. Durch die Anwendung vielfältiger Methoden zu sozialem Lernen sollten alle Beteiligten erkennen, dass sich Probleme einfacher lösen lassen, wenn man sie mithilfe unterschiedlicher Begabungen gemeinsam bewältigt. Der Fairness Award 2011 in dieser Alterskategorie geht außerdem an die Europaschule 1200 Wien, Vorgartenstraße, mit ihrem „Sprachenkarussell“, dort wird die Sprachenvielfalt an der Schule als „Sprachenschatz“ gefördert. Außerdem erhält die GEPS 22, Schüttaustraße, den Fairness Award für „Demokratie in Multikulturalität“, ein gesamtschulisches Projekt zur Vernetzung der Klassenräte und des Schulparlaments und der gemeinsamen Erarbeitung eines guten Schulklimas. Kinder mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen in einer Gemeinschaft zusammenzuführen, bildet den Ausgangspunkt des Projektes „Jeder ist anders – alle sind gleich!“ der IBMS-NÖMS Perchtoldsdorf, die dafür in der Alterskategorie „11-14 Jahre“ ausgezeichnet wird. Das Projekt zielt auf die Zusammenführung von Kindern mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen, Regelklassen und Integrationsklassen, in einer Gemeinschaft. Das Peer-Mediationsprojekt „A.M.S.E.L.“ der Hausptschule Lavamünd und das „Literatur-Kreativ-Tandem“ der Kooperativen Mittelschule Wien 18, die durch eine Kooperation mit dem BG 18 Klostergasse erfolgreich gegen Vorurteile angetreten ist, sind die weiteren Preisträger dieser Alterskategorie. Der Fairness Award 2011 in der Kategorie „15-19 Jahre“ geht an die HLW Steyr mit „Change Your Mind – Live The Change“, ein länderübergreifendes Projekt zu Gewaltprävention und Konfliktlösung, eine mehrtägige Academy wurde dazu mit der bulgarischen Partnerschule aus Vidin abgehalten. Weitere Preisträger sind das Projekt „Mehrsprachigkeit sichtbar machen“ der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Pressbaum und „We Are Diversity“ der PTS Taxenbach. Während die künftigen Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen in Pressbaum den Umgang mit einer Vielfalt an Muttersprachen lernen, steht an der PTS Taxenbach die Förderung sozialer Kompetenzen im Vordergrund, die Schüler/innen setzten sich dort intensiv mit dem „Anderssein“, auch außerhalb der eigenen Lebenswelt, auseinander.
Erstmals hat die Jury beschlossen, einen Sonderpreis im Rahmen des Fairness Awards zu verleihen. Dieser geht an die Hauptschule Mattsee, deren langjähriges Engagement und Einsatz für erkrankte Kinder in Weißrussland gewürdigt wird.
Bildergalerie zum "Tag der Weißen Feder"
Die ausgezeichneten Schulprojekte und Verhaltensvereinbarungen (Gewinnerschulen 2011) setzen sich nachhaltig für Partnerschaftlichkeit, Fairness und Respekt im Lebensraum Schule ein und leisten einen vorbildlichen Beitrag zur Gewaltprävention und Konfliktlösung.
Die Gewinnerprojekte in den drei Altersgruppen des Fairness Awards durften sich über je 1.000 Euro sowie ein Meet & Greet mit einer Botschafterin oder einem Botschafter der "Weißen Feder" für den ersten Platz, je 1.000 Euro für den zweiten und je 500 Euro für den dritten Platz freuen. Für die GewinnerInnen in der Kategorie "Verhaltensvereinbarungen" gab es jeweils 1.000 Euro.
Der diesjährige Fairness Award stand unter dem Motto: „Diversität – Wir sind alle anders!“ und setzte damit ein Zeichen für den respektvollen Umgang und gegenseitigen Respekt im und um den Lebensraum Schule. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten, das ist es, was uns ausmacht. Schulen haben die Aufgabe, alle Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und in ihrer Persönlichkeit zu stärken.
In der Kategorie „Verhaltensvereinbarungen“ werden die schulpartnerschaftlichen Übereinkünfte der Volksschule St. Margarethen/Raab (6-10 Jahre), der Adalbert Stifter Schule Ried im Innkreis (11-14 Jahre) und der Landesfachschule Poysdorf ausgezeichnet. Diese Schulen haben den Prozess der gemeinsamen Erarbeitung von Verhaltensvereinbarungen durch alle Schulpartner und alle Schulpartner betreffend in den Vordergrund gestellt. Die Verhaltensvereinbarungen bilden keine feststehenden Regelkataloge, sondern Übereinkünfte, die von den Schulpartnern bei Bedarf auch überarbeitet und aktualisiert werden.
Mit ihren eingereichten Schulprojekten ist es den Schulen gelungen, das Motto des Fairness Awards 2011 „Diversität – Wir sind alle anders!“ eindrucksvoll mit Leben zu füllen. In der Alterskategorie „6-10 Jahre“ wird die Volksschule Kroatisch Minihof mit dem Projekt „Gemeinsam – verschieden sein“ ausgezeichnet. Durch die Anwendung vielfältiger Methoden zu sozialem Lernen sollten alle Beteiligten erkennen, dass sich Probleme einfacher lösen lassen, wenn man sie mithilfe unterschiedlicher Begabungen gemeinsam bewältigt. Der Fairness Award 2011 in dieser Alterskategorie geht außerdem an die Europaschule 1200 Wien, Vorgartenstraße, mit ihrem „Sprachenkarussell“, dort wird die Sprachenvielfalt an der Schule als „Sprachenschatz“ gefördert. Außerdem erhält die GEPS 22, Schüttaustraße, den Fairness Award für „Demokratie in Multikulturalität“, ein gesamtschulisches Projekt zur Vernetzung der Klassenräte und des Schulparlaments und der gemeinsamen Erarbeitung eines guten Schulklimas. Kinder mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen in einer Gemeinschaft zusammenzuführen, bildet den Ausgangspunkt des Projektes „Jeder ist anders – alle sind gleich!“ der IBMS-NÖMS Perchtoldsdorf, die dafür in der Alterskategorie „11-14 Jahre“ ausgezeichnet wird. Das Projekt zielt auf die Zusammenführung von Kindern mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen, Regelklassen und Integrationsklassen, in einer Gemeinschaft. Das Peer-Mediationsprojekt „A.M.S.E.L.“ der Hausptschule Lavamünd und das „Literatur-Kreativ-Tandem“ der Kooperativen Mittelschule Wien 18, die durch eine Kooperation mit dem BG 18 Klostergasse erfolgreich gegen Vorurteile angetreten ist, sind die weiteren Preisträger dieser Alterskategorie. Der Fairness Award 2011 in der Kategorie „15-19 Jahre“ geht an die HLW Steyr mit „Change Your Mind – Live The Change“, ein länderübergreifendes Projekt zu Gewaltprävention und Konfliktlösung, eine mehrtägige Academy wurde dazu mit der bulgarischen Partnerschule aus Vidin abgehalten. Weitere Preisträger sind das Projekt „Mehrsprachigkeit sichtbar machen“ der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Pressbaum und „We Are Diversity“ der PTS Taxenbach. Während die künftigen Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen in Pressbaum den Umgang mit einer Vielfalt an Muttersprachen lernen, steht an der PTS Taxenbach die Förderung sozialer Kompetenzen im Vordergrund, die Schüler/innen setzten sich dort intensiv mit dem „Anderssein“, auch außerhalb der eigenen Lebenswelt, auseinander.
Erstmals hat die Jury beschlossen, einen Sonderpreis im Rahmen des Fairness Awards zu verleihen. Dieser geht an die Hauptschule Mattsee, deren langjähriges Engagement und Einsatz für erkrankte Kinder in Weißrussland gewürdigt wird.
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