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Übersicht der Einreichungen

Toll - toller - tolerant

Projektveranwortliche(r)

Helga Kerschbaum

Schule

PVS Notre Dame de Sion
Volksschule
Burggasse 37
1070 Wien

Angaben zum Projekt

Projektbeschreibung/-inhalt

Das Projekt fand in zwei Teilen statt.
Im ersten Teil lernten die Kinder anhand einer Geschichte die Bedeutung des Wortes Toleranz kennen.
Die Geschichte war in 5 Teile geteilt, jeden Tag hörten die Kinder einen Teil und arbeiteten auch dazu. (BIldnerische Erziehung, Rollenspiel, genaues Beschreiben der Gefühlswelt der Personen,...)
Im zweiten Teil versuchten wir dann tolerantes Verhalten auch im Alltag zu finden. Bzw. zu überlegen wie man in welchen Situationen tolerant handeln kann.
In dieser zweiten Woche gab es auch einen "Gehfühlstag", an dem die Kinder bei vielen Stationen mit Gefühlen arbeiten konnten (Rollenspiel, Gesichter, Fühlbilder, Gedichte,..)

Genauere Beschreibung des ersten Teiles:

1.Einheit: Einstieg: Fantasiereise: Reise auf einen Planeten, auf dem alles lila ist.
Problematisierung: Ein Andersfarbiger kommt.
Was kann passieren? +kein Interesse, +neugieriges Kennenlernen + Ablehnung,
Begriffsklärung : Toleranz
Vorlesen des ersten Teiles der Geschichte
(Auf dem lila Planeten wurden "schlechte" Keimlinge erzeugt. Alle wollten sie wegwerfen. Nur Lili wollte sie retten. Eine alte, weise Einwohnerin des lila Planeten riet Lili zur Erde zu reisen und nach dem Mittel "Toleranz" zu suchen)
Rollenspiel und Besprechung der Geschichte
2.Einheit:Bildnerisches Gestalten:
Lili oder einen anderen Einwohner malen und mit vielen lila Utensilien verzieren.
Vorstellen der Figuren.
3. Einheit: Talk Show:
Wir stellen uns vor, dass wir von einem anderen Planeten aus die Entwicklungen auf dem lila Planeten beobachtet haben. Nun gestalten wir eine Talkshow bei der verschiedene Personen dazu befragt werden, was sie von den gelben Keimlingen halten und was man am besten mit diesen tun soll.
Lesen der zweiten Geschichte. (Lili reist auf die ERde und wird zuerst von niemanden gesehen, da viele Menschen nur "blicklos" durch die Welt gehen.
Cluster "blicklos": Die Kinder überlegen, was das bedeuten kann.
4. Einheit:
Einstieg "Warme Dusche": Ein Kind sitz in der MItte des Sitzkreises. Alle anderen Kinder dürfen nun etwas freundliches, ermutigendes zu dem Kind sagen.
Vorlesen der dritten Geschichte: (Lili geht in ein Kaufhaus, da sie glaubt, dass man "Toleranz" kaufen kann. Dort beobachtet sie eine Ladendiebin und das Personal, wie es mit der Frau umgeht. Plötzlich packt sie eine große Hand).
In Gruppen suchen sich die KInder nun eine Person aus der Geschichte aus. Sie überlegen sich möglichst viele Adjektive, die zu der Person passen. Beim Vorlesen können die anderen Gruppen erraten, um wen es sich handelt.
5. Einheit: Vorlesen des 4. Teiles der Geschichte
( DIe HAnd gehörte zu Max. Dieser hatte Lili gesehen und wollte sie vor den anderen Menschen beschützen. Lili fragt Max, wo sie Toleranz finden kännte. Max meinte, dass sie wohl schon sehr viel Toleranz hätte, da sie sonst nicht zur Erde gereist wäre um die Keimlinge zu retten. Er sagte dann drei Definitionen von Toleranz: ., Toleranz, das ist etwas ganz Seltenes, etwas Kostbares. ZU Kaufen gibt es das nicht
., Toleranz hat etwas mit MUt zu tun. Man kann für den mutig sein, der anders oder schwach ist.
., Toleranz kann auch etwas mit dem Herzen zu tun haben. Man schaut den anderen an und mag ihn/sie, wie er/sie ist
Die Kinder bekamen diesen Teil der Geschichte kopiert und sollten die drei Definitionen herausfinden. Außerdem sollten sie diese drei Sätze auf ein Blatt schreiben und wunderschön verzieren.
6. Einheit: Gemeinsam überlegten wir, ob sich die Kinder an Sotuationen erinnern können, in denen jemand tolerant gehandelt hat. Vorlesen des letzten Teiles der Geschichte. (Lili reist mit ihren Informationen auf den lila Planeten zurück. Dort kann sie mit viel Mut die gelben Keimlinge rette. Manche nimmte sie zu sich. Sie schafft es aber auch einige andere Einwohner z"anzustecken". Auch diese können sich nun vorstellen auf diese gelben Keimlinge aufzupassen.
7. Einheit: Die Kinder versuchen sch vorzustellen wie es nun auf dem Planeten weitergegangen ist und wie der Planet nach ca. 50 Jahren aussieht.


Genaue Beschreibung des 2. Teiles
Stationen des "Gefühlstages":
-, Fühlbild gestalten : Auf einem Plakat steht ein Gefühl. Die Kinder könne aus verschiedenste Materialien die heraussuchen, die zu diesem Gefühl passen und auf das Plakat kleben.
-, Bilder sortieren: Bilder , auf denen Menschen tolerant und intolerant handeln. Die Kinder sollen immer überlegen, zu welchem Bereich das Bild gehört.
-, Wörter angeln
-, ABC-Plakat: ZU jedem Buchstaben des ABC sollen Wörter gefunden werden, die "tolerantes" Verhalten ausdrücken.
-, Geschichte schreiben: Wer möchte konnte auch eine Geschichte schrfeiben, in der eine "Tolerante" Situation beschrieben wird.
-, Gedicht: Mehrere zum Thema passende Gedichte liegen zu Lesen bereit. Wer möchte kann auch ein eigenes Gedicht schreiben.
-, Situationsspiel: Auf Kärtchen stehen verschiedene Situationen. Die kinder können diese nachspielen und überlegen sich ein Ende.
-, Interview: Immer eine Kleingruppe gin aus der Schule hinaus und Interviewte andere Menschen, was sie unter Toleranz verstehen.
-, Eine Situation zeichnen.
-, Gefühlsgesichter: Viele smilies mit verschiedenen Gesichtsausdrücken liegen bereit. Die Kinder sollten diese nachmachen und überlegen, welches Gefühl da dargestellt wird. Wer wollte konnte auch ein Gesicht malen.

Zum Abschluss des Projektes haben wir uns noch einmal intensiv damit beschäftigt, welche Erlebnisse die Kinder schon hatten, wo jemand sehr tolerant aber auch intolerant reagiert hat.Besonders Situationen, bei denen die Kinder selbst beteiligt waren wurden gut durchbesprochen und durch Rollenspiele nachgespielt.


(NAch einer Idee von Karina und Romana Merks "Toll, toller, tolerant")














Ziel/e des Projekts

Das Ziel des Projektes war, das die Kinder den Begriff "Toleranz" kennenlernen. SIe sollten aber auch erkennen, dass sie durch ihr Handeln viel beeinflussen können. Durch möglichst viele konkrete Beispiele (Geschichte, Rollenspiel) sollten sie sehen, dass oft Kleinigkeiten (Worte, Blicke,..) entscheiden, wie sich der andere fühlt.
Ziel war auch, dass die Kinder verschiedene Gefühle benennen und zuordnen können.

Zielgruppe/n

Ich habe das Projekt mit einer 3.klasse VS gemacht.
Leicht abgeändert wäre es aber bestimmt von 2. - 4. Klasse möglich.

Status quo

das Projekt ist bereits abgeschlossen

Erfolge und Besonderes

Die Kinder konnten zwar mit Hilfe der Geschichte, aber doch recht selbständig, herausfinden, was der Unterschied zw. tolerantem und intoleranten handeln ist.

Zeitrahmen

8.2.2010 - 22.2.2010

Partner

Eltern beim "Gefühlstag"

Evaluierung

Das Projekt wird nicht evaluiert

Übersicht der Einreichungen
Logo: Bundesministerium für Untericht Kunst und Kultur