Mag. Gertrude Serloth
Projektbeschreibung/-inhalt
Privates Gymnasium mit Öffentlichkeitsrecht Englische Fräulein
der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs
3100 St. Pölten Schneckgasse 3
Fax: 02742/73819
Homepage: privatgymstpoelten.ac.at
SCHUL-SOZIALPROJEKT
„HILFE FÜR MOLDAWIEN“
Beschreibung des Schulprojektes „Hilfe für Moldawien“:
Die SchülerInnen des Gymnasiums der Englischen Fräulein unterstützen unter dem Motto „Hilfe für Moldawien“ ein Sozialprojekt der Schwestern der Congregatio Jesu (Englische Fräulein). Im September 2005 wurde ein soziales Zentrum für Volksschulkinder eröffnet. Es befindet sich in Cupcini, einer kleinen Stadt im Norden Moldawiens nahe der ukrainischen Grenze. Viele Kinder dieser Region leben als Straßenkinder, sie haben kaum zu essen, es fehlen die notwendigsten Schulsachen und sie werden deshalb von den Schwestern der Congregatio Jesu unterstützt.
Durch verschiedene Aktionen wurden Spenden gesammelt:
* Im Rahmen eines Arbeitstages am 29. März 2007 stellten 67 Betriebe in und
um St. Pölten insgesamt 152 Arbeitsplätze für die OberstufenschülerInnen zur
Verfügung.
Die erbrachten Leistungen der jungen Leute wurden mit einer Spende (insgesamt € 17.590)
abgegolten, die zur Gänze dem Schulprojekt zugute kam.
* Bei der 1. Mary-Ward-Wanderung am 6. Mai leisteten (mit einem Nenngeld)
SchülerInnen, LehrerInnen, Verwandte und Freunde der Schule durch einen Fußmarsch von
St. Pölten nach Herzogenburg ihren Beitrag (€ 2.000) zum Projekt.
* Die SchülerInnen der dritten Klassen veranstalteten am 22. Mai einen
Spielzeugflohmarkt, dessen Ertrag (€ 280,93) ebenfalls gespendet wurde.
* Die Kinder der 1C ließen sich von ihren Verwandten zusätzliche Tätigkeiten im Haushalt
(auf Geschwister aufpassen, Haustiere füttern, Rasen mähen, …) bezahlen und sammelten
auf diese Weise € 315.
So konnten insgesamt 20.185,93 Euro erbracht werden.
Diese Spende wurde am 11. Juni an Sr. Monica Cojan in Vertretung der Schwestern der Congregatio Jesu in Rumänien und Moldawien übergeben.
Das Geld wird für folgende Projekte verwendet:
1. Der Großteil (etwa € 14.500,--) dient der Renovierung einer moldawischen Schule in Cupcini (Moldawien). Die Schwestern der Englischen Fräulein arbeiten mit den SchülerInnen dieser Schule am Nachmittag und freuen sich, wenn die Kinder auch während der Unterrichtszeit unter menschenwürdigen Verhältnissen leben können.
Der Rest wird zu ungefähr gleichen Teilen auf zwei kleinere Vorhaben aufgeteilt:
2. In einem Kindergarten der Nachbargemeinde von Cupcini werden notwendige Reparaturarbeiten durchgeführt.
3. Die Schwestern der Congregatio Jesu in Rumänien (die von dort aus Moldawien betreuen) werden finanziell unterstützt beim Campus, einem Ferienlager für arme Kinder, das mit großem Erfolg bereits einmal durchgeführt wurde.
Gründe für die Teilnahme beim Fairness Award:
1.) Durch dieses Projekt wurde das Soziale Lernen unserer SchülerInnen gefördert.
2.) Die Beiträge zu diesem Projekt kamen von allen Seiten der sogenannten Schulpartner:
• Einige Lehrerinnen unserer Schule bildeten vor einiger Zeit einen Sozialarbeitskreis, wo in regelmäßigen Abständen Projekte an unserer Schule organisiert werden.
• Der Orden der Congregatio Jesu (= Englische Fräulein), durch den unsere Schule in St.Pölten vor 300 Jahren gegründet wurde, hat Niederlassungen in der ganzen Welt; so auch in Rumänien, von wo aus einige Schwestern erste Sozialprojekte in Moldawien starteten.
Eine dieser Schwestern, Monika Cojan, war für einige Monate in Österreich. Hier lernte sie eine Lehrerin unserer Schule kennen und erzählte ihr von der Arbeit der Schwestern in Moldawien. Danach wurde sie zu einer Konferenz eingeladen und stellte den Lehrern die Arbeit der Schwestern in Rumänien und Moldawien vor. Die Idee für unser nächstes Sozialprojekt war geboren …
• Vor einigen Jahren hatte in der Schule bereits ein sog. „Arbeitstag“ stattgefunden. An diesem Tag arbeiteten unsere SchülerInnen freiwillig und unentgeltlich in verschiedenen Firmen der Umgebung. Ihr „Lohn“ wurde von den Firmen für ein damals laufendes Sozialprojekt gespendet. Dieser Arbeitstag sollte nun wiederholt werden und das Geld der „Hilfe für Moldawien“ zugute kommen.
Außerdem beteiligten sich einige SchülerInnen der Unterstufe an dem Projekt durch die Organisation eines Spielzeugflohmarkts und zusätzliche Hausarbeiten.
• Schließlich waren noch die Eltern gefragt. Sie stellten entweder selbst Arbeitsplätze für diesen Tag zur Verfügung oder organisierten welche in Firmen, Ämtern, Banken usw. So konnten die SchülerInnen wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt erhalten und gleichzeitig Gutes tun. Durch die großzügige „Entlohnung“ der geleisteten Arbeit kamen wir auf einen Spendenbetrag von mehr als 20.000,-- Euro!!!
• Aufgerundet wurde die Spendensumme durch eine zusätzliche Aktion unseres Absolventen- und Fördervereins (Absolventen und Freunde unserer Schule): Er organisierte eine Wallfahrt von St.Pölten nach Herzogenburg. Die Teilnehmer zahlten ein Startgeld.
Eine Auswahl an Presseberichten über unser Projekt: