Die 10 Grundlagen des Wohlfühlens
allein und miteinander!
Jede/r hat das Recht darauf (und die Pflicht, das Recht der anderen darauf zu beachten),
- als Person respektiert zu werden! Wo immer die persönliche Würde bei uns oder anderen angegriffen wird, sollten wir uns dagegen wehren.
- auf körperliche und seelische Gesundheit! Wir müssen uns und andere vor krankmachendem Stress schützen.
- auf positive Arbeitsbedingungen und ein gutes Beziehungsklima! Und jede/r sollte ihren/seinen größtmöglichen Beitrag dazu leisten.
- sich persönlich zu entfalten und sich im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten selbst zu verwirklichen! Dieses individuelle Wachstum darf aber nicht auf Kosten anderer gehen.
- auf das Vertrauen anderer in die eigenen Problemlösungsfähigkeiten! Wo immer möglich, sollten daher die eigenen Begabungen und Ressourcen bei uns und anderen angeregt und zum Einsatz bei Problemen herausgefordert werden.
- auf persönliche Überzeugungen und das Recht, seinem Gewissen entsprechend zu handeln! Wegen unserer Fehlbarkeit sollten wir dabei unsere Sichtweisen miteinander ausdiskutieren. Die Übereinstimmung mit anderen darf aber - auch aus psychohygienischen Gründen - niemals auf Kosten der Übereinstimmung mit sich selbst gehen.
- auf Unterstützung und Hilfe durch andere. Und jede/r sollte auch mit dieser solidarischen Haltung anderen helfen, sei es durch Gespräche oder durch Handlungen.
- in die bestehende Gemeinschaft integriert zu werden! Vereinsamung kann krank machen. Wir müssen daher darauf achten, dass niemand ausgeschlossen oder isoliert wird.
- zu lernen! Das heißt aber auch, Fehler machen zu dürfen. Wir sollten einander daher Zeit zum Entwickeln zugestehen und Mut machen, durch Erfahrungen zu lernen. Perfektionismus und Ungeduld sind Stress-Erzeuger und Krank-Macher.
- jede verfügbare Hilfe in Anspruch zu nehmen, die zur Aufrechterhaltung des positiven Selbstwertgefühls und der persönlichen Lebensqualität oder zu deren Wiederherstellung notwendig ist!
MinR DDr. Franz Sedlak


